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Herbst 2011
Es ist der Herbst,
er macht alles so trübe,
obwohl ich seine Farben liebe.
Das Sonnenlicht es blendet,
Versuche - den letzten Strahlen Licht zu geben,
ins Gemüt zu scheinen.
Der Sonne will es nicht so recht gelingen, Wärme zu erzwingen.
Oktober ist der Monat mit dem bunten Kleid.
Langsam ziehen sich die Bäume aus,
kleine Stürme fegen schon ums Haus.
Blätter tanzen wild umher,
machen nirgendwo Rast,
hier und da ein kahler Ast.
Mein Wintermantel schaut mich an,
morgens leichter Frost,
er wärmen kann.
Nein –
an den Winter will ich noch
keinen Gedanken verschwenden
Er war letztes Jahr so lang,
alles kann sich wenden.
Nun gehe ich hinaus,
die Sonne scheint auf unser Haus.
Ich will spazieren gehen,
die Kunst des Herbstes,
die letzten grünen Blätter sehen.
Freue mich heute, an diesen Tag,
was morgen ist… wer weiß?
Ich frage nicht danach.
© Klaerchen
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