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Monatsgedicht

Frühlingsgedanken im April 2011

Meine Frühlingsgedanken geraten ins Wanken

Es mich sehr berührt

Was in der Welt passiert

Erdbeben in Japan

Tsunami und Atom

Krieg im Jemen

Menschen bringen sich um

Ein Diktator gierig dumm

Die einen sagen

Wir mischen uns nicht ein

Die anderen

Wir lassen die Menschen nicht allein

Und immer geht es nur um Geld und Macht

Keiner hat darüber nachgedacht

 

Ich frage mich wo soll das enden

Wie kann sich das Blatt noch wenden

Wo gesunde Luft zum Atmen bleibt

Es bleibt den Menschen nicht viel Zeit

In Japan ist die Katastrophe da

Sie sagen,

es dauert mindestens ein Jahr

bis sie die Atommeiler in den Griff bekommen.

 

Den Menschen wurde alles genommen

sie wollen den Mut nicht verlieren

aber im Winter werden sie frieren

verseuchte Luft

verseuchtes Meer

kein Fisch im Wasser

keine Ernte, der Boden schwer

 

Noch viele Kinder werden sterben

Den Völkern fehlen die Erben

So wird es auch noch weiter gehen

Die Naturkatastrophen machen nicht halt

Nicht vor den Menschen, vor den Bergen,

vor dem Wald , vor Wolken und vorm Meer

 

Uns bleibt nur eines…

Respekt vor der Natur,

mit Verstand und Vernunft

mit Frieden und Liebe die Erde verwalten

Die Umwelt schützen und erhalten

Bescheiden sein, Konsum einschränken

An die Zukunft der nächsten Generationen denken.

Wer es versucht wird oft verlacht,

schon immer hat die Mehrzahl der Menschen

zuerst an sich gedacht.

 

Der März wird im Jahr 2011 wohl unvergessen bleiben

Mit der größten  Atomkatastrophe in der Geschichte und hoffentlich auch mit der letzten.

 

© Klärchen

 

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