website design software
Meine Gedichte1

Du blätterst in deinem Leben,

wie in einem Buch.

Du wirst Seiten finden,

die du glaubtest zu kennen,

doch sind sie immer wieder neu,

es überrascht und fasziniert dich.

 

Du öffnest die Schublade.

So viele Dinge hast du aufbewahrt,

konntest dich nicht trennen.

Vieles hat seinen Wert behalten,

Einiges ist im Laufe der Zeit Müll geworden.

Entsorge es!

 

Was wünsche ich mir 2010

Das Jahr hat angefangen

und wieder schnell vergangen

Immer wieder frage ich mich

Was wünsche ich mir, was will ich.

Jeden Tag nehme ich dankbar an

daraus ich vieles schöpfen kann.

Zeit ,was ist denn Zeit

wenn ich denke

sie verschenke,

wo schicke ich sie hin

auf der Suche nach dem Sinn?

Das Leben beginnt so zart,

im Laufe der Jahre wird es hart.

Man sagt du musst das Leben nehmen

wie es ist, leicht gesagt,

wenn du auf der Suche bist.

Ganz tief in dir da wirst du finden

einen Schatz,

doch wirst du ihn auch erkennen,

ihn beim Namen nennen,

ihn lieben und ihn pflegen,

auf allen deinen Wegen.

Wird Egoismus dich erfassen

wirst du Menschen hassen?

All das wirst du wissen

wenn du das Leben schätzt

und positiv besetzt.

Gedanken im Januar © Klärchen

 

Beine 2010

Deine Beine, meine Beine

einer ist nie ganz alleine

gemeinsam sie durchs Leben gehen

gemeinsam auch fest im Leben stehen

sie sind mal kurz oder lang

mal dick und manchmal schlank

sie tragen uns wohin wir wollen

können uns kläglich versagen

wir kommen nur soweit,

wie sie uns tragen

in Ruhe können wir sie

übereinander schlagen

meine Beine, deine Beine.

© Klaerchen

 

Tränen 2010

Tränen haben viele Gesichter.

Alles kann in ihnen liegen,

 mit ihnen davon schwimmen.

Wohin fliessen sie,

werden sie zu einem Meer?

Es gibt tausend Tränen

die wie Perlen sind

aneinander gereiht

 in unserem Leben.

 Die stillen Tränen

die verzweifelten Tränen

die traurigen Tränen

die trotzigen Tränen

die anklagenden Tränen

die lachenden Tränen

die jammernden Tränen

die unbewussten Tränen

Tränen aus Schmerzen

Tränen vor Hunger

Tränen vor Durst.

Wir weinen und lachen, alles kann Tränen auslösen.

Doch es gibt Tränen die geschluckt werden

die man nicht zeigen will, weil man nicht gelernt hat zu weinen.

Die schlimmsten Tränen sind die,

die allein geweint werden,

 oder die Tränen, die man nicht weinen darf,

weil das Stärke zeigen soll.

Ist das nicht Schwäche?

©Klärchen Text

zu Gedichte 2

anklicken

[Meine Lyrik] [Bücher] [Gedichte] [Monatsgedicht] [Meine Gedichte1] [Aphorismen] [Gastautor] [Goethe und mehr] [Liebeslyrik] [Fotoalben] [Plattdütsch] [Rezepte] [Links] [Gaestebuch] [Impressum]