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Februar-Momente
Im Februar werden die Tage länger, es wird auch etwas heller. Trotzdem ist er für mich ein langweiliger Monat. Oft stürmt es wie im November, es setzt über all Tauwetter ein. Die Wege im Wald sind matschig und überall stehen Pfützen auf den Wegen.
Ich laufe mit Regenstiefeln durch die Gegend, wenn es nicht ausnahmsweise noch winterlich ist. Meine Hunde sind von unten bis oben dreckig, aber ihnen macht der nasse Februar nichts aus. Sie laufen und spielen bei jedem Wetter.
Ich kann dem Monat Februar nichts Schönes abgewinnen.
Man kann es sich aber ja im Haus schön machen.
Ich beginne aufzuräumen in meinen Schränken und Schubladen. Wenn ich in meinen Kleiderschrank schaue bekomme ich Lust, die Winterklamotten einzumotten, aber dafür ist es noch zu kalt.
Ich schaue aber schon mal in die Modezeitschriften nach den Frühlingsfarben.
Schlechte Stimmungen lasse ich nicht aufkommen oder mich beherrschen.
Doch an manchen Tagen im Februar muss ich an einen Menschen denken, der so jung an Krebs gestorben ist, dann denke ich, vielleicht hätte man ihm heute helfen können.
Das sind Momentaufnahmen im Februar, die mich innehalten lassen und dankbar machen für mein Leben. Dann lasse ich den Februar sein, wie er ist.
© Klärchen
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